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Privatmarktbeteiligungen
Lösungen

Wir unterstützen die Bewertung und Sekundärmarkt-Vermittlung von Beteiligungen an privaten Unternehmen, Pre-IPO-Positionen und nicht öffentlichen Wertpapieren außerhalb traditioneller börsenbasierter Märkte.

Privatmarktbeteiligungen
ÜBERBLICK

Privatmarktbeteiligungen sind Eigenkapital- oder eigenkapitalbezogene Beteiligungen an Unternehmen, die nicht an einer regulierten Börse gehandelt werden. Solche Positionen bestehen typischerweise innerhalb von Venture-Capital-Strukturen, Private-Equity-Investments, Gründerzuteilungen, Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen oder privaten Secondary-Transaktionen.

Anders als öffentliche Wertpapiere sind Privatmarktbeteiligungen durch begrenzte Liquidität, eingeschränkte Übertragbarkeit und geringere Preistransparenz gekennzeichnet. Bewertungen basieren häufig auf privaten Finanzierungsrunden, internen Einschätzungen oder verhandelten Transaktionen statt auf kontinuierlicher Marktpreisbildung.

Im Zeitverlauf können Inhaber privater Beteiligungen aus Gründen der Portfolio-Neugewichtung, persönlichen Finanzplanung oder strategischer Exit-Überlegungen Liquidität suchen. In solchen Fällen können Sekundärmarktmechanismen oder institutionelle Counterparties strukturierte Lösungen bieten. Unsere Aufgabe ist es, die Prüfung und mögliche Zuordnung solcher Beteiligungen zu qualifizierten institutionellen Investoren zu ermöglichen, die im Privatmarkt aktiv sind.

DEFINITION

Was sind Privatmarktbeteiligungen?

Privatmarktbeteiligungen sind Eigentumsanteile an Unternehmen, die nicht an öffentlichen Börsen notiert sind. Diese Positionen sind typischerweise konstruktionsbedingt illiquide und unterliegen vertraglichen Beschränkungen für Übertragung, Verkauf oder Abtretung. Private Beteiligungen können umfassen:

  • Beteiligungen an Venture-finanzierten Unternehmen
  • Pre-IPO-Anteile aus Finanzierungsrunden
  • Positionen von Gründern oder frühen Investoren
  • Ausgeübte Mitarbeiteroptionen oder RSUs
  • Secondary-Übertragungen von Anteilen privater Unternehmen
  • Strategische Minderheits- oder Mehrheitsbeteiligungen an privaten Unternehmen

Diese Instrumente unterliegen in der Regel Aktionärsvereinbarungen, Investor-Rights-Agreements oder Private-Placement-Dokumentation.

URSACHEN DER ILLIQUIDITÄT

Warum Privatmarktpositionen keine Liquidität aufweisen

Privatmarkt-Assets sind bewusst mit begrenzter Liquidität strukturiert, um langfristige Kapitalbildung und strategische Unternehmensentwicklung zu unterstützen. Wesentliche Faktoren sind:

Übertragungsbeschränkungen

Aktionärsvereinbarungen beschränken häufig den Weiterverkauf oder erfordern die Zustimmung des Unternehmens.

Fehlender öffentlicher Markt

Das Fehlen einer Börsennotierung begrenzt Preisbildung und unmittelbare Liquidität.

Informationsasymmetrie

Finanz- und Betriebsdaten werden nicht in Echtzeit öffentlich offengelegt.

Bewertungsunsicherheit

Die Preisbildung basiert typischerweise auf Finanzierungsrunden statt auf kontinuierlicher Marktaktivität.

Lock-up-Perioden für Investoren

Frühe Investoren und Mitarbeiter können vertraglichen Haltefristen unterliegen.

Konstruktionsbedingt

Begrenzte Liquidität ist ein bewusstes Merkmal zur Unterstützung langfristiger Kapitalbildung.

KATEGORIEN IN UNSEREM FOKUS

Asset-Kategorien in unserem Fokus

Wir prüfen ein breites Spektrum an Privatmarkt-Eigenkapital- und eigenkapitalbezogenen Positionen über globale Jurisdiktionen hinweg.

01

Venture-Capital-Beteiligungen

Beteiligungen an privaten Unternehmen in Früh- oder Wachstumsphasen, die von Venture-Capital-Investoren finanziert werden.

02

Pre-IPO-Positionen

Beteiligungen an Unternehmen, die sich auf einen möglichen Börsengang vorbereiten.

03

Gründerbeteiligungen

Eigentumsanteile von Gründern, Führungskräften oder frühen Stakeholdern.

04

Mitarbeiterbeteiligungsprogramme

Aktienoptionen, RSUs oder Mitarbeiterzuteilungen, die Vesting- oder Übertragungsbeschränkungen unterliegen.

05

Private Secondary-Transaktionen

Bereits übertragene Private-Equity-Positionen, die über Sekundärmärkte erworben wurden.

06

Strategische Privatbeteiligungen

Minderheits- oder Mehrheitsbeteiligungen von institutionellen oder strategischen Investoren.

UNSER ANSATZ

Institutioneller Prüfungsrahmen für den Privatmarkt

Unser Prüfprozess konzentriert sich auf die Bewertung von Privatmarktbeteiligungen im Kontext der Sekundärmarktnachfrage, des institutionellen Interesses und potenzieller Liquiditätswege.

01

Asset-Identifikation

Prüfung der Eigentümerstruktur, Anteilsklasse und Übertragungsdokumentation.

02

Rechtsprüfung

Analyse von Aktionärsvereinbarungen, Beschränkungen und Übertragungsrechten.

03

Unternehmensbeurteilung

Bewertung von Unternehmensphase, Sektor, Wachstumsprofil und Kapitalstruktur.

04

Marktkontext-Analyse

Prüfung vergleichbarer Privatmarkt-Transaktionen und sekundärer Preisindikatoren.

05

Counterparty-Mapping

Identifikation institutioneller Investoren, die in relevanten Privatmarkt-Segmenten aktiv sind.

06

Transaktionsdurchführbarkeit

Beurteilung, ob eine Secondary-Übertragung, ein strukturierter Verkauf oder ein verhandelter Exit möglich ist.

SEKUNDÄRMARKT-STRUKTUREN

Sekundärmarkt-Strukturen

Privatmarktbeteiligungen können über mehrere spezialisierte Strukturen gehandelt werden – je nach rechtlichen und vertraglichen Bedingungen.

Secondary-Anteilsverkäufe

Direkte Übertragung von Anteilen zwischen bestehenden Inhabern und qualifizierten Käufern.

Tender-basierte Transaktionen

Strukturierte Liquiditätsereignisse, die durch vom Unternehmen genehmigte Prozesse ermöglicht werden.

Block-Secondary-Transaktionen

Bündelung mehrerer Beteiligungen zu institutionell dimensionierten Positionen.

Strukturierte Liquiditätslösungen

Maßgeschneiderte Arrangements zur Ermöglichung teilweiser oder gestaffelter Exits.

Strategische Übertragungen

Übertragungen im Zusammenhang mit dem Einstieg von Investoren oder Unternehmensrestrukturierungen.

Vorbehaltlich Zustimmung

Jede Struktur unterliegt den Bestimmungen der Aktionärsvereinbarung und den Genehmigungsanforderungen des Unternehmens.

INSTITUTIONELLES INTERESSE

Interesse institutioneller Investoren

Privatmarktbeteiligungen sind vor allem für institutionelle Investoren interessant, die ein Exposure gegenüber wachstumsstarken oder strategisch positionierten Unternehmen vor einem Börsengang oder Exit anstreben. Typische Counterparties sind:

Private-Equity-Häuser Venture-Capital-Secondary-Fonds Family Offices Growth-Equity-Investoren Strategische Unternehmensinvestoren Sekundärmarkt-Spezialisten

Diese Investoren bewerten Chancen anhand des Wachstumspotenzials, von Bewertungsbenchmarks, der Sektorpositionierung und erwarteter Liquiditätsereignisse.

WICHTIGE ASPEKTE

Wichtige Aspekte

Privatmarkt-Transaktionen bringen strukturelle und vertragliche Aspekte mit sich, die sie von öffentlichen Wertpapieren unterscheiden. Dazu können gehören:

  • Übertragungsbeschränkungen aus Aktionärsvereinbarungen
  • Vorkaufsrechte oder Mitverkaufsrechte
  • Genehmigungsanforderungen des Unternehmens
  • Begrenzte Finanzoffenlegung
  • Subjektivität der Bewertung
  • Illiquiditätsrisiko
  • Verlängerte Transaktionszeiträume

Jede Situation erfordert eine eigenständige rechtliche und finanzielle Bewertung.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Häufig gestellte Fragen

Können Privatmarktbeteiligungen verkauft werden?

Ja, in der Regel jedoch nur unter bestimmten vertraglichen Bedingungen und über genehmigte Sekundärmarktmechanismen oder institutionelle Transaktionen.

Wie werden Privatbeteiligungen bewertet?

Bewertungen basieren typischerweise auf jüngsten Finanzierungsrunden, vergleichbaren Transaktionen und verhandelten Sekundärmarktpreisen.

Wer kauft Privatmarkt-Beteiligungen?

Institutionelle Investoren wie Private-Equity-Häuser, Venture-Capital-Secondary-Fonds, Family Offices und strategische Käufer.

Sind private Anteile liquide?

Nein. Privatmarktbeteiligungen sind grundsätzlich konstruktionsbedingt illiquide und erfordern für einen Exit strukturierte Transaktionswege.

Garantieren Sie einen Käufer?

Nein. Alle potenziellen Transaktionen hängen vom Interesse der Counterparty, der rechtlichen Machbarkeit und den Marktbedingungen ab.

VERTRAULICHE PRÜFUNG

Reichen Sie Ihre Privatmarkt-
Beteiligung zur Prüfung ein

Wenn Sie eine Beteiligung an einem privaten Unternehmen, eine Pre-IPO-Position oder ein anderes nicht öffentliches Wertpapier halten, kann unser Team eine vertrauliche Prüfung durchführen, um zu beurteilen, ob institutionelles Interesse am Sekundärmarkt bestehen könnte.

Alle Einreichungen unterliegen einer unabhängigen Prüfung. Es werden keine Bewertung, kein Liquiditätsergebnis und keine Transaktion garantiert.